Ihr langts halt doch ned, dass sie kannt wenn's mechat

Eine Bitte an unsere Kunden, Fans und Fürsprecher: mia brauchen a Belegstück (oder mehrere), mit dem mia dem Gericht zeigen können, dass es den Spruch "Mir glangt dass i woaß dass i kannt wenn i woin dad" schon vor dem Jahr 2008 im allgemeinen Sprachgebrauch gegeben hat.

Martina Schwarzmann behauptet, sie höchstpersönlich hätte diesen Spruch erfunden, sie sei die Urheberin und mia dürften des darum ned auf T-Shirts drucken. Mia sagen: des is a übliche Redewendung, die ned von ihr stammt und darum frei is für jedermann. Des sagen auch hunderte von Fans auf unseren Social Media Präsenzen.

Und jetzt such ma nach Belegen dafür. Und zwar datierte Belege. Weil undatierte hamma scho zu Hauf g'fundn. Was ma jetza brauchen, san Nachweise mit Datumsangabe von vor 2008. Ob Bücher, Postkarten, Poesiealben, Zeitungsausschnitte, Theater- oder Kabarettstücke, Lieder, Gedichte, usw... eigentlich egal.

Wichtig is dass es sich eindeutig datieren lässt vor 2008: Quellen ohne Datum bringen nix. Quellen mit jüngerem Datum als 2008 bringen auch nix.

Es muss ned zwingend die Dialekt-Schreibweise sein. Möglicherweise helfen uns auch Fundstücke zur schriftdeutschen Schreibweise "Mir reicht es zu wissen, dass ich könnte wenn ich wollte." - Wenn mia belegen können, dass es sich um eine (standard)deutsche Redewendung handelt, die Frau Schwarzmann lediglich ins Bairische übersetzt hat, wär uns auch schon geholfen.

Hier noch ein Link zu einem Artikel in der Süddeutschen: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/urheberstreit-strittige-wortakrobatik-1.4466517

Zwangsläufig hamma uns im Zuge des Rechtsstreits mit dem Schaffen von Frau Schwarzmann genauer beschäftigen müssen. Gerne dadn mia darum mit einigen ihrer Song-Titeln ein Statement zur Sache formulieren:

Ein wenig mehr „Toleranz“ und „Unbeschwertheit“ stünde ihr gut zu Gesicht. Denn ihre Forderung löst bei uns die von Frau Schwarzmann besungene „Arschloch-Allergie“ aus. Als der Brief kam, hamma uns unwillkürlich g'fragt ob denn heit „internationaler Weltdeppendog“ ist. „Bis do und ned weida“ dann ersparen sie sich weitere „Peinlichkeit“, hamma uns gedacht. Anstatt dass sie so a „Gschieß macha" als litten sie unter „Sonnenstich und Gehirnerschütterung“, sollten sie vielleicht einen „Meditationsschnupperkurs“ besuchen und es mit diesem Motto halten: „Es muaß oam a amoi was wurscht sei’ kenna“. Weil wenn oam wirklich glangt dass ma woaß dass ma kannt wenn ma woin dad, dann duad ma’s ned, weil ma muaß ja ned. Denn „so schee kons Leben sei“ wenn man es mit diesem universalen bairischen Lebensmotto hält: „lem und lem lassn“ (Urheber unbekannt).

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Ein Dank geht an all unsere Kunden, Fans & Unterstützer: https://oberland.la/blog/mal-ein-dankeschoen


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  • mir langt's...

    https://www.mbslk.de/modules.php?&name=Forums&file=viewtopic&topic=25823&forum=5
    I schick eich no an Screenshot dazua auf der Facebook Seit'n