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Oberlandla-Kunden wollen keine Plastikverpackung

Pressemitteilung 03/2020: Über 90% der bayerischen Onlineshopper wollen keine Plastikverpackung

Das bayerische Modelabel Oberlandla®, das seine Kleidung über den Versandweg verkauft, hat im letzten Quartal 2019 den Plastikverzicht in der Transportverpackung getestet. In der Vergangenheit wurden die Kleidungsstücke mit den beliebten bayerischen Spruch-Designs durch einen Beutel aus Polyethylen-Folie im Versandkarton geschützt. Parallel zum Plastikfrei-Experiment hatte man eintausend Kunden aufgefordert an einer Umfrage zur Verpackung teilzunehmen.

Mit überwältigender Mehrheit hat sich die Oberlandla-Kundschaft für den Verzicht auf diese zusätzliche Schutzfolie ausgesprochen. 93% der Umfrageteilnehmer gaben an, zugunsten des Umweltgedankens auf den Plastikbeutel verzichten zu wollen, auch falls das bedeuten könne, dass die Klamotten unter gewissen Umständen nicht immer so ordentlich ankämen wie sie abgeschickt wurden.

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Für die dreimonatige Testphase hatte man bei der Modefirma mit Sitz in Lenggries bewusst die nasskalte Jahreszeit ausgewählt: „Oft sind die Pakete auf dem Transportweg Nässe und Schmutz ausgesetzt. Zum Beispiel im Zustellfahrzeug, das der Postbote auf seiner Tour mehrmals mit nassem Schuhwerk betreten muss, ist es nicht auszuschließen dass Pakete mal in einer kleinen Pfütze liegen.“ erklärt Fabio Cinelli, einer der Gründer von Oberlandla. Die Testphase sollte darum unter widrigen Wetterverhältnissen stattfinden. Umso positiver fiel die Erkenntnis aus, dass es während der gesamten Testdauer keine einzige Reklamation eines Transportschadens am Inhalt der Pakete gegeben hat.

Dieser Umstand, gepaart mit dem klaren Umfrageergebnis hat Carola & Fabio Cinelli, die beiden Köpfe der Marke Oberlandla, dazu veranlasst seit Januar 2020 nun konsequent auf Folien in der Versandverpackung zu verzichten. Ein Beitrag zur Vermeidung von Plastikmüll und ein weiterer Baustein im Öko-Konzept der auf nachhaltiges Wirtschaften ausgerichteten Firmenphilosphie der Marke mit dem Totenkopf im Logo.

Dabei setzt man auch immer auf das Verständnis der Kunden, die die Ökoanstrengungen mittragen. So erhält der Oberlandla-Kunde weder Rechnung noch Liefer- oder Retourenschein in Papierform mit seinem Paket. Diese kommen als PDF per e-Mail. Wer wirklich ein Papierdokument braucht, kann es sich nach Bedarf selbst ausdrucken. „Bisher hat sich noch nie ein Kunde beschwert, dass er keine Papiere in der Lieferung vorgefunden hat.“ freut sich Fabio Cinelli. So spart sein Modelabel jedes Jahr zehntausende Blatt Papier samt Druckertoner, die großteils in den Mülltonnen der Kundschaft landen würden.

Bei den internen Arbeitsabläufen in der hauseigenen Textildruckerei hat Oberlandla mit einer simplen Maßnahme den Papierverbrauch schlagartig halbiert: die Laufzettel, welche Bestellungen während der Bearbeitung durch die Posten begleiten, werden künftig doppelt verwendet: die Rückseiten werden nach Abschluss einer Order erneut bedruckt mit weiteren Bestellungen und durchlaufen den Arbeitsprozess ein zweites Mal. 50% weniger Papierverbrauch im sprichwörtlichen Handumdrehen.

Die Modemarke Oberlandla hat seit Marktstart im Jahr 2012 stets darauf geachtet, die Umweltauswirkungen des Geschäftsbetriebs gering zu halten. Für die Textilien kommt Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau zum Einsatz, die ohne Verwendung von umweltschädlichen Pestiziden angepflanzt wird. Wenn Kleidungstücke einen Polyesteranteil haben, stammt dieser seit kurzem zu 100% aus Recycling-Polyester, so dass keine neuen Rohstoffe aufgewendet werden müssen. Die wasserbasierten Druckfarben für die modischen Prints der bayerischen Spruch-Shirts kommen gänzlich ohne Lösemittel und gefährliche Schadstoffe aus, was sie hautfreundlich und vollständig biologisch abbaubar macht.

Einigen, dem Onlinehandel negativ anhaftenden Umweltaspekten entgegnet man bei Oberlandla auch. Um die auf dem Lieferweg zum Kunden entstandenen CO2-Emissionen auszugleichen, zahlt die Modefirma in das GoGreen-Programm von DHL ein. Und das im vergangenen Jahr öffentlich heiß diskutierte Thema Retourenvernichtung großer Versandhändler ist bei Oberlandla keines. Noch nie wurden bei der bayerischen Modemarke Retouren aus reiner Bequemlichkeit vernichtet. Neuwertige Kleidung landet im kleinen Mini-Outletstore direkt am Firmenstandort Lenggries und wird Kunden dort mit Rabatten angeboten. Retouren mit kleinen, unauffälligen Mängeln werden dabei als B-Ware markiert und gar zum halben Preis verkauft. Nicht mehr verkaufsfähige Ware wird für Test- und Probedrucke in der Textildruckerei verwendet, bis nichts mehr draufpasst. Danach wandern die Ausschuss-Textilien in die Altkleidersammlung wo sie zu Fasern geshreddert bspw. zu Dämmstoffen wiederverwertet werden.

Auch möchten die bayerischen Modemacher einen aktiven Beitrag zur Energiewende leisten. Die firmeneigene Textildruckerei in Lenggries wird mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben, ebenso wie das Rechenzentrum in dem die Server für den Onlineshop untergebracht sind. Seit Mitte 2019 betreiben Carola & Fabio Cinelli zudem selbst eine Photovoltaik-Anlage, die umweltfreundliche Solarkraft ins öffentliche Stromnetz speist.

Die beiden sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, den ökologischen Fußabdruck ihres Unternehmens zu verkleinern.

Oberlandla will zeigen, dass wirtschaftliches und ökologisches Handeln durchaus Hand in Hand geht und manche der Maßnahmen nicht mal Geld kosten, sondern sogar einsparen. Gerade kleine, flexible Firmen können den Großen vormachen wie es funktionieren kann, ist die Meinung der Macher hinter Oberlandla. "Eine Revolution von unten", das wünschen sie sich in der Modebranche. Dass möglichst viele Mitbewerber es ihnen gleichtun. Die kleinen Nischen-Labels in ihren Themenmärkten zeigen den großen Volumenherstellern des Massenmarkts, dass Käufer bereit sind für nachhaltige Kleidung einen höheren Preis zu bezahlen, dass es eine Nachfrage dafür gibt.

Am internationalen Weltumwelttag, dem 5. Juni 2020 wird Oberlandla den monatlichen Rabatt-Aktionstag zu einer Spendenaktion umfunktionieren und statt einem Preisnachlass für Kunden dann ganze 15% des Tagesumsatzes an eine Umweltschutzorganisation spenden. Welche das sein wird, dazu läuft in der Facebook-Gruppe „Oberlandla Gmoa“ derzeit noch eine Umfrage: Kunden des Modelabels dürfen per Abstimmung entscheiden, welcher Naturschutzorganisation die geplante Spende zugute kommen soll.

 

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Über das Modelabel:

Oberlandla steht seit 2012 für modische Statement- und Motto-Shirts in bairischer Sprache. Für jede Laune und Stimmung bietet das Modelabel passende Mundart-Sprüche, gestaltet in abwechslungsreichen Designs die inspiriert sind von internationalen Streetwear-Trends, angesagten Casual Basics und moderner Urban Fashion: lässig, frech, rockig, vorlaut, mutig. Hohe Produktqualität sowie ökologisch und ethisch faire Herstellungsbedingungen waren von Beginn an Teil des Markenkonzepts, welches die Gründer auch als „Heimattümelei 2.0“ bezeichnen. Oberlandla steht für eine aus bayerischen Wurzeln hinaus wachsende, weltoffene Form der Heimatverbundenheit. Das gebürtig aus München stammende Gründer-Ehepaar versteht Heimatliebe als Fundament, nicht als Grenze.


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